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Acrylglas
Syntetischer Werkstoff für Uhrengläser, auch unter dem Namen Plexiglas bekannt.
Viele Uhren aus den fünfziger und sechziger Jahren wurden häufig mit Plexigläsern versehen.

Analoganzeige
Angabe der Zeit durch ein Zeigersystem (Analoguhr), meist Stunden- Minuten und Sekundenzeiger.

Ankerhemmung
Die herkömmliche Bezeichnung für Haken- oder Grahamhemmung und anderen Varianten dieses Prinzips. Durch diese Hemmung konnte die Genauigkeit tragbarer Uhren erheblich gesteigert werden. Heute befindet sich diese in fast allen mechanischen Armbanduhren.

Ankerrad
Zusammen mit dem Anker bildet es die Hemmung als letztes Rad im Räderwerk.

Aufzugwelle
Eine Welle, auf welchem sich die Aufzugskrone zum Aufziehen und zur Einstellung der Stunden- und Minutenzeiger befindet. Oft wird mit dieser auch das Datum eingestellt.

Automatikuhr
Als automatische Uhr bezeichnet man eine Armbanduhr, deren Zugfeder durch die natürlichen Armbewegungen des Uhrenträgers aufgezogen wird. Dies geschieht meistens durch einen Rotor (Schwungscheibe), der sich bei den Armbewegungen dreht und so das Uhrwerk ständig mit kinetischer Energie versorgt.
Wie funktionieren eigentlich Automatikuhren?
Automatikuhren zählen zu den mechanischen Uhren gezählt und werden seit 1923 produziert. Die Feder der Automatikuhr wird wie erwähnt meist über einen kugelgelagerten Rotor (auch Anker genannt) aufgezogen. Das besondere bei Automatikuhren ist das selbständige aufziehen durch Bewegung. Die "kinetische Energie" versorgt ebenfalls die Uhrwerksfeder, sodass diese nicht manuell per Hand aufgezogen werden muss. Die Automatikuhr kann jedoch zusätzlich von Zeit zu Zeit von Hand aufgezogen werden. Das drehen an der Krone macht dann das Geräusch des Räderwerks hörbar. Automatikuhren erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit!

Bläuen
Oxydation von Stahlteilen, besonders von Zeigern. Die später polierten Teile werden so lange einem thermischen Prozess (Anlaufen) ausgesetzt, bis der gewünschte, typische blaue Farbton erreicht wird. Je nach Lichteinfall wechseln zum Beispiel Zeiger ihre Farbe von blau bis schwarz.

Breguet-Spirale
Von Abraham Louis Breguet entwickelte Unruhspirale die beim Schwingen der Unruh ihren Schwerpunkt nicht verlagert.

Brünieren
Färbung von Metall durch Chemikalien, um einen bestimmten Farbton zu erzeugen.

Cabochon
Rundgeschliffener Zierstein, oftmals auch als Abschluß einer Aufzugskrone oder eines Bandanschlags eingesetzt.

Chronograph
Eine Uhr mit Stoppfunktion (chronos=Zeit, grapho=schreiben) und Auslösemechanismus in Kombination mit einer herkömmlichen Uhr. Oft ist die mechanische Stoppvorrrichtung an einer Armbanduhr für die Messung kleinerer Zeitabschnitte. Chronographenzähler messen die Stoppzeit überwiegend über einen Zeitraum von 30 Minuten, 12 oder 24 Stunden mit einer oder einer hundertstel Sekunde. -> Chronographen.
Chronographen Uhren gibt es seit 1821. Zuvor (ab Jahr 1800) gelang es den Uhrmachermeistern nur einen stoppbaren Sekundenzeiger in größere Taschenuhren zu implantieren. 1821 gelang es dem Franzosen Rieussec einen ersten Chronographen zu kreieren. Ein Jahr später 1822 patentierte er seine bahnbrechende Uhrenweiterentwicklung.
Chronograph heisst wörtlich übersetzt, "Zeitschreiber". Was wiederum auf die eigentliche Funktion der Chronographen Rückschluss ziehen lässt. Chronographen werden primär zum Stoppen von Zeit oder zur Messung einer bestimmten zurückgelegten Wegstrecke.

Chronometer (griech. Zeitmesser)
Besonders präzise Uhren, deren Ganggenauigkeit durch das Zertifikat eines Prüfungsinstituts bescheinigt wird. Chronometer dürfen sich nur Uhren nennen, die aufgrund ihrer sehr genauen Zeitmeßergebnisse amtlichen Prüfungen standhalten. Die diversen Chronometerprüfungen dauern bis zu 22 Tage. Wenn bei diesen aufwändigen Tests bestimmte vorgeschriebene Gangabweichungen nicht überschritten werden, stellt das Chronometerprüfinstitut einen sogenannten Gangschein aus.

Datumsanzeige
Anzeige von Tages, Woche, oder Jahr. In seltenen, sehr aufwändigen Fällen werden sogar die wechselnde Länge des Februars und die Schaltjahre berücksichtigt (Ewiger Kalender).

Digitalanzeige
Zeitangabe, bei der die Anzeige nicht herkömmlich durch Zeiger erfolgt, sondern die sich auf einer Scheibe angebrachten Zahlen in einem Fenster des Ziffernblatts erscheinen.

Digitaluhr
Schon im frühen 19. Jahrhundert wurden bereits Zeitmesser hergestellt, die statt Zeigern Ziffernplatten zur Zeitanzeige benutzten. Bei den heutigen modernen Digitaluhren (Casio) wird die Zeit meist durch ein Flüssigkristall (LCD) angezeigt.

Display
Bezeichnung für ein Zifferblatt mit elektronischer Zeitanzeige.

Drücker
Zur Bedienung von Uhren mit umfangreichen Zusatzfunktionen reicht eine herkömmliche Krone oft nicht aus. Deshalb haben diese Uhren kleine Druckschaltern, die überwiegend seitlich am Gehäuse angebracht sind.

Edelstahl
Nichtrostender, säurefester, meist antimagnetischer Stahl, der heute bei allen hochwertigen Uhren benutzt wird. Edelstahl ist oft eine Legierung aus Nickel, Chrom, Molybdän, Wolfram und Anteilen von Stahl. Edelstahl wird seit Beginn der frühen dreißiger Jahre des 19. Jahrhunderts in der Uhrenindustrie verwendet.

Einstellring
Ein drehbarer Ring am äusseren Rand eines Gehäuses, der oft zur Ermittlung zusätzlicher Meßwerte dient. Das kann zum Beispiel die Weltzeit, Messen von Tauchzeiten oder das Berechnen von Geschwindigkeiten sein.

Ewiger Kalender
Kalendermechanik, die auch die variable Länge des Februars und Schaltjahre berücksichtigt. Heute findet man diese Mechanik fast nur noch in sehr hochwertigen Schweizer Uhren.

Feder
Diese Zugfeder dient zum Speichern der Aufzugsenergie des Uhrwerks.

Federhaus
Zylinderförmiges Gehäuse - dort befindet sich die Triebfeder.

Feinregulierung
Instrument zur Einstellung der Ganggeschwindigkeit während das Uhrwerk in Bewegung ist. Meist wird durch Drehen einer Schraube (+/-) der Gang der Uhr in sehr feinen Schritten reguliert.

Fly-Back (Flyback)
Bei Flybackuhren (Chronographen) springen durch Betätigen eines Drückers während einer Zeitmessung alle Zeiger sofort auf Null. Anschliessend wird automatisch sofort eine neue Messung mechanisch ausgelöst.

Gangabweichung
Aufgrund vielfältiger Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen, Erdanziehung bzw. Lage des Uhrwerks kann der Gang einer mechanischen Uhr ungenau ausfallen. Die Gangabweichung beschreibt die Differenz zweier gemessener Gänge.

Gangreserve
Maximale Laufzeit einer mechanischen Uhr nachdem diese voll aufgezogen wurde. Meist beträgt die Gangreserve einige Tage.

Gehäuse
Verkleidung, Schutz und Schmuck des Uhrwerks aus verschiedenen Materialien wie zum Beispiel Platin, Gold, Silber, Messing, Edelstahl, Titan oder Kunststoffen.

Glucydur Unruh
Unruhreif aus der einer extrem harten Legierung aus Kupfer und Beryllium.

Guillochieren
Die Guillochierung (Perlmuster), bezeichnet ein Muster meist auf Zifferblättern. Das Gravieren von Metall mit einer Guillochiervorrichtung erzeugt optisch sehr ansprechende geometrische Linienmuster. Das Guilochieren wird schon seit über 150 Jahren in Europa praktiziert.

Halbschwingung
Zwei Halbschwingungen werden als eine Schwingung bezeichnet. Oftmals auch hörbar als Tick-Tack Geräusch bekannt.

Handaufzug
Die Zugfeder wird durch Aufziehen per Hand mit der Aufzugskrone gespannt.

Hemmung
Sorgt für schrittweisen, präzisen Ablauf mechanischer Uhrwerke. Das Hemmungsrad überträgt sequentiell Energie vom Räderwerk auf den Gangregler.

Incabloc
Die am häufigsten eingesetzte Stoßsicherung bei mechanischen Uhren unserer Zeit.

Indikationen
Alle neben der Zeitangabe (Stunden, Minuten, Sekunden) vorhandenen Anzeigen, wie Kalender, Mondphasen oder die Zeiten anderer Weltzeitzonen.

Kalenderuhr
Armbanduhren mit Datumsanzeige. Oft werden Wochentag, Monat und Jahr mit angezeigt.

Kaliber
Früher oft die Bezeichnung für die Abmessungen eines Uhrwerkes, heute häufig als Typenbezeichnung für das Uhrwerk verwendet.

Kardanische Aufhängung
Von Geronimo Cardano Mitte des 16. Jahrhunderts und Entwürfen von Leonardo da Vinci entwickelte Aufhängung für Uhren, die aus Ringen besteht. Das Uhrengehäuse kann so in einer waagerechten Position bleiben. Das Prinzip wird heute noch oft bei Schiffsuhren eingesetzt.

Kleine Sekunde
Eine dezentrale, nicht zifferblattmittige Sekundenanzeige.

Komplikation
Uhrwerke mit zusätzlicher Mechanik wie Schlagwerk, Kalender, Repetition, Chronograph und Wecker.

Krone
Seitlich am Gehäuse angebrachtes, geriffeltes oder gerändeltes Rad zum Einstellen der Uhrzeit (oder weiterer Anzeigen wie Datum, zweite Zeitzone). Auch bei Handaufzugsuhren zum Aufziehen der Zugfeder.

Lünette
Ring aus Metall mit einer Vorrichtung, in welcher das Uhrglas zum Schutz der Zeiger und des Uhrenblattes eingelegt wird. Die Lünette ist wichtiger Teil des Uhrengehäuses. Dieser Zierring kann fest mit dem Gehäuse verbunden oder auch drehbar sein (Taucheruhren).

Manufaktur
Uhrenhersteller, die das Uhrwerk und weitere wichtige mechanische Teile der Uhr autonom anfertigen. Wichtige Manufakturen sind zum Beispiel: Patek Philippe, Audemars Piguet, Rolex, Jaeger LeCoultre, Piaget, Vacheron & Constantin, Girard-Perregaux, Zenith, Lange und Söhne, IWC, Glashütte. Heute verbindet man den Begriff Manufaktur nicht nur mit der Herstellung einer Uhr durch Handarbeit, sondern auch mit der Vorstellung von Qualität und Wertschöpfung.

Mechanische Uhr
Klassischer Uhrentyp mit einem mechanischem Schwingungssystem.

Mineralglas
Mineralisches Uhrglas (Härte 5 Mohs)

Mondphase
Bei Uhren mit einer Mondphasenanzeige durchläft ein stilisierter Mond in einem Fensterauschnitt die Mondphasen. Als Mondphase bezeichnet man einen Zeitraum der Wiederholung des Mondes in seiner Umlaufbahn um den Planeten Erde. Ein kompletter Umlauf dauert im Durchschnitt 29,5 Tage - also knapp einen Monat. Man unterscheidet zwischen Vollmond, abnehmendem Mond, Neumond und zunehmendem Mond.

Quarzuhr
Uhrwerke ohne mechanische Bauteile wie Feder, Unruh und Hemmung. In einem Quarzwerk wird ein Kristall mit eletrischer Energie zum Schwingen gebracht. Vorteil ist die sehr hohe Ganggenauigkeit und der im Vergleich zur mechanischen Uhr geringe Platzverbrauch.

Rattrapante (Schleppsekunde)
An einem Chronographenwerk im Mittelpunkt angebrachter Schleppzeiger, mit dem Zwischenzeiten genommen werden, ohne dass der primäre Sekundenzeiger angehalten wird.

Regulator
Hier dominiert als markantes Element der Minutenzeiger. Stunden- und Sekundenzeiger drehen sich dezentral in anderen meist kleinen Zifferblattbereichen.

Regulierung
Feineinstellung und Justage einer Uhr mit mechanischem Schwingsystem.

Rotor
Schwungscheibe des automatischen Uhrwerks zum Aufziehen der Uhr.

Saphirglas
Synthetisches Glas mit höchsten Härteeigenschaften und einer guten Kratzfestigkeit (9 Mohs), die nur noch vom Diamanten übertroffen wird.

Schaltradchronograph
Klassischer Chronograph, bei dem die Funktionen wie Start-, Stop-, und Nullstellung über ein Schaltrad, gesteuert werden. Diese handwerklich sehr aufwändige Herstellung wird heute nur noch in seltenen Fällen durchgeführt. Uhren mit dieser in den 40er Jahren verbreiteten Mechanik sind heute sehr begehrte Sammlerstücke.

Schleppzeiger
Diese Art von Chronograph wird auch "nachspringende Sekunde" genannt, ein Beispiel dafür ist der Rattrapante. Ein zweiter großer Stoppzeiger, wird angehalten, um eine Zwischenzeit zu stoppen, beim Loslassen springt er auf den Stand des anderen Stoppzeigers nach und läuft mit diesem synchron weiter. Hierdurch können mehrere Zwischenzeiten genommen werden. Dieser Uhrentyp verschwand vor gut 40 Jahren im Handel und erlebte nach Einführung durch Blancpain in den 90er Jahren seine Renaissance bei zahlreichen anderen Herstellern.

Skelettierung
Um der Uhr eine filigrane und anspruchsvolle Optik zu verleihen, werden bestimmte Elemente wie beispielsweise Zifferblätter so ausgespart, dass ein kunstvolles Ornament sichtbar wird. Besonders aufwendig ist diese Technik bei Chronographen, da diese über umfangreiche mechanische Teile verfügen. Skelettierte Uhren werden auch oft zusätzlich mit feinen Gravierungen versehen.

Spiralfeder
Die Feder bildet zusammen mit der Unruh das Schwingungssystem. Sie besteht aus einem dünnen, flachen Draht.

Steine (englisch: Jewels)
Synthetisch hergestellte Rubine, die Abnutzung und Reibung der Räder vermindern ohne Schmierstoffe zu verwenden.

Stoppuhr
Zeitmeßgerät zum Messen von Zeitintervallen. Diese werden sehr oft beim Sport oder zur Navigation eingesetzt.

Stossicherung
Speziell befestigte Lager (Steine) der Unruhwelle bewirken, dass die empfindlichen Bauteile bei starken Stößen der Uhr nicht beschädigt werden. Die häufigtse Stossicherung ist Incabloc.

Swiss Made
Ein Uhrwerk ist schweizerisch oder darf den Schriftzug "Swiss Made" tragen, wenn es in der Schweiz montiert wird, es in der Schweiz kontrolliert wird und die Bestandteile aus schweizerischer Fabrikation ohne Berücksichtigung der Kosten für das Zusammensetzen mindestens 50 Prozent des Wertes ausmachen. Wichtige schweizer Uhrwerke sind von ETA, ISA, Valjoux, Piguet, Breguet oder Lemania.

Tachymeter
Uhrenskala zur Messung von Geschwindigkeiten. Dazu wird über eine Strecke von tausend Metern die Zeit gestoppt und auf der Tachymeterskala die Geschwindigkeit abgelesen. Beispiel: Bei 100 Stundenkilometern wird die 1000 Meter Messstrecke in 36 Sekunden zurückgelegt.

Taucheruhr
Uhren, bei denen die Wasserdichtigkeit ausschlaggebend ist. In der Regel sind diese Uhren bis mindestens 100 Meter Tiefe wasserdicht. Aber auch die gute Ablesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen und eine in einer Richtung drehbare Lünette zum Einstellen der Tauchzeit spielen bei diesem Sport oft eine überlebenswichtige Rolle.

Tourbillon
Uhr mit einzigartigem Drehgestell welches Unwuchtigkeiten des Unruhsystems und damit schwerkraftbedingte Lagefehler ausgleicht. Diese bahnbrechende Konstruktion wurde von Abraham Louis Breguet entwickelt.

Unruh
Taktgebendes Schwungrad, das das gleichmäßige Vorrrücken der Zeiger über das Räderwerk ermöglicht. Von Christian Huygens (1629 -1695 publizierter, meist radförmiger, eigenschwingungsfähiger Gangregler mit Spiralfeder, der erst den Bau tragbarer Uhren mit hoher Ganggenauigkeit ermöglicht.

Uhrenbeweger
Ein Uhrenbeweger ist ein elektromechanisches Gerät, welches in erster Linie dazu dient, eine automatische Uhr dauernd in Bewegung zu halten und somit die Notwendigkeit des manuellen Aufzugs und der lästigen Einstellarbeit einer Automatikuhr eliminiert. Ein weiterer Vorteil eines Uhrenbewegers ist die sichere und repräsentative Aufbewahrung wertvoller Automatikuhren. Am Uhrenbeweger angebracht, dreht sich die Uhr nach rechts, nach links oder in beide Richtungen um die Drehachse. Folglich dreht sich die Uhr auf die gleiche Weise wie während dem Tragen an Ihrem Handgelenk.Sie wurden wie gesagt speziell für Automatikuhren konzipiert. Automatikuhren werden durch die Bewegung an sich angetrieben. Bei Nichtgebrauch einer Automatikuhr fehlt im Normalfall diese kinetische Energieerzeugung. Abhilfe schafft ein Uhrenbeweger! Das sind Uhrenschatullen mit rotierenden Einsätzen.

Uhrenschatullen
Eine Uhrenschatulle wird für das Lagern von Uhren benötigt. Gerade hochwertige Uhren oder Luxus Uhren benötigen fachgerechte Lagerung. Sie reagieren sehr empfindlich auf Ihre Umwelt. Sollten Uhren einmal nicht getragen werden, so sollten diese in Uhrenschatullen oder auch Uhrenboxen genannt untergebracht werden. Das sichert ein längeres Leben der Uhren.

Weltzeituhr
Zeitmesser, der die Zonenzeiten der Welt an verschiedenen Orten gleichzeitig oder durch anzeigt.

Zeiger
Ein überwiegend zentriert am Zifferblatt befestigtes, drehbares Stäbchen aus Metall, Edelholz oder Kunststoff das auf die aussen angeordneten Stundenziffern zeigt. Zwei Zeiger in einer Uhr haben sich seit dem 17. Jahrhundert etabliert. Zeiger entsprechen sehr oft der Mode und dem Stil der Uhr. Die bekanntesten Zeigerformen sind die sogenannten Pfeil-, Kleeblatt- und Birnenform oder die gerade klassische Variante.

Zentralsekunde
Die genau in der Zifferblattmitte angezeigte Sekunde.

Ziffern (Stundenindizes)
Bei den ersten Uhrenblättern wurden überwiegend römische Ziffern zur Anzeige der Stunden verwendet. Nur selten gab es arabische Ziffern in dieser "Frühzeit der Uhrengeschichte". Erst seit dem 17. Jahrhundert setzen sich immer öfter römische Ziffern für die Stunden sowie arabische für die Minuten durch.

Zifferblatt
Kreisrunde, ovale manchmal auch rechteckige Scheibe zur Anzeigen der Stunden, Minuten und Sekunden.

Zonenzeituhr (Zeitzonenuhr)
Uhren mit mindestens zwei Zifferblättern, bei denen meist gleichzeitig die Zeit verschiedener Weltzeitzonen angezeigt wird.

Zugfeder
Eine Metallfeder, die im Federhaus durch Handaufzug oder Automatikaufzug zugeführte kinetische Energie für das mechanische Uhrwerk speichert.


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